Bundesnetzagentur verlangt nderungen am Netzentwicklungsplan Gas

Die Bundesnetzagentur hat heute nderungen am Netzentwicklungsplan Gas fr 2026 verlangt. Mit den nderungen schtzen wir die deutschen Gaskunden vor unntigen Kosten, sagt Jochen Homann, Prsident der Bundesnetzagentur. Teure Ausbaumanahmen im deutschen Gasnetz sollen erst realisiert werden, wenn sie sicher erforderlich sind.

Bundesnetzagentur besttigt 112 Manahmen

Die Bundesnetzagentur hlt im deutschen Gasnetz 112 Manahmen mit einem Investitionsvolumen von ca. 3,9 Mrd. Euro fr erforderlich. Sie umfassen einen Leitungsausbau von 822,6 km und einen Verdichterausbau von 429 Megawatt.

Die Fernleitungsnetzbetreiber hatten in ihrem Entwurf des Netzentwicklungsplans Gas 122 Manahmen mit einem Investitionsvolumen von ca. 4,5 Mrd. Euro bis zum Jahr 2026 vorgeschlagen. Dabei waren gegenber dem Netzentwicklungsplan Gas aus dem Jahr 2015 neue 42 Manahmen hinzugekommen. Die vorgeschlagenen neuen Manahmen dienen vor allem der Marktraumumstellung von niederkalorischem L-Gas auf hochkalorisches H-Gas, dem Anschluss von neuen Gaskraftwerken sowie der Ableitung von Gas aus der geplanten Nord Stream-Erweiterung.

Herausnahme unsicherer Manahmen

Fnf Manahmen stehen im Zusammenhang mit der Erweiterung der Nord Stream und sind nach Einschtzung der Bundesnetzagentur noch zu unsicher. Sie sollen erst dann in den Netzentwicklungsplan Gas aufgenommen werden, wenn Genehmigungen fr den Bau der Nord Stream-Erweiterung vorliegen. Daneben weisen drei Manahmen noch nicht den erforderlichen Przisierungsgrad fr eine Besttigung durch die Bundesnetzagentur auf. Schlielich sind zwei weitere Manahmen nach Aussage der Fernleitungsnetzbetreiber auf der Grundlage inzwischen aktualisierter Planungen nicht mehr erforderlich. Demgegenber gibt die Bundesnetzagentur den Fernleitungsnetzbetreibern auf, ein zustzliches Investitionsprojekt in den Netzentwicklungsplan Gas aufzunehmen.

Bundesnetzagentur prft Netzentwicklungsplan Gas

Der Netzentwicklungsplan Gas wird alle zwei Jahre von den Fernleitungsnetzbetreibern erstellt und der Bundesnetzagentur zur Prfung vorgelegt. Den von den Fernleitungsnetzbetreibern vorgelegten Entwurf hat die Bundesnetzagentur mit den Netznutzern konsultiert. Die Ergebnisse der Konsultation sind auf der Internetseite der Bundesnetzagentur verffentlicht. Mit der Entscheidung der Bundesnetzagentur werden die besttigten Manahmen fr die FNB verbindlich.

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